Termine
25.02.2026, 10:00-27.02.2026, 18:00
JUGEND FORSCHT – 61. Regional-Wettbewerb: Maximale Perspektive
Für die 61. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht haben sich mehr als 11 000 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. „Wir freuen uns sehr über die deutlich gestiegene Beteiligung. Das Ergebnis beweist die ungebrochene Attraktivität von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb bei jungen Menschen“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Anmeldungen um 9,4 Prozent. Insgesamt registrierten sich 11 327 junge Forscherinnen und Forscher für Jugend forscht 2026. Die Anzahl der Forschungsprojekte liegt bei 6 302 angemeldeten Arbeiten. Im vergangenen Jahr waren es 5 664 Projekte.
Elf Bundesländer verzeichnen Zuwächse bei den Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Schleswig-Holstein mit einer Steigerungsrate von 69,3 Prozent, es folgen Niedersachsen mit 19,6 Prozent und Bayern mit 19,0 Prozent. Der Anteil der Mädchen bei den Anmeldungen erreicht in der 61. Wettbewerbsrunde mit 41,0 Prozent den zweithöchsten Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im Jahr zuvor lag der Anteil der Jungforscherinnen bei 40,9 Prozent. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2026 die Biologie mit 23,6 Prozent, die Technik mit 19,1 Prozent und die Chemie mit 16,3 Prozent aller angemeldeten jungen Forscherinnen und Forscher. Es folgen die Fachgebiete Arbeitswelt mit 14,1 Prozent, Physik mit 12,6 Prozent, Mathematik/Informatik mit 7,6 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 6,7 Prozent.
„Wenn wir als Gesellschaft unsere Zukunft erfolgreich gestalten wollen, dann benötigen wir junge Menschen mit Innovationsgeist und Problemlösungskompetenz“, betont Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Genau diese jungen Menschen findet und fördert unser Wettbewerb. Denn Jugend forscht bietet Kindern und Jugendlichen den optimalen Rahmen, ihr Potenzial zu entfalten. Entscheidender Baustein dabei ist das forschende Lernen. Bei uns können junge Menschen kreativ sein, selbstständig eigene Forschungsfragen bearbeiten, ihre MINT-Kompetenzen erweitern und sich frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen.“
Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2026 zunächst bei einem Regionalwettbewerb in der Nähe ihres Heimatortes an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 61. Bundesfinale Jugend forscht, das vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach stattfindet – gemeinsam ausgerichtet von der Schaeffler AG als Bundespatenunternehmen und von der Stiftung Jugend forscht e. V.
Pateneinrichtungen des Campus sind das Max Delbrück Center, das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, die Campus Berlin-Buch GmbH und – angeschlossen – das Experimental and Clinical Research Center von Max Delbrück Center und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Wettbewerbstag auf dem Campus Berlin-Buch ist der 25. Februar 2026.
Veranstaltungsort:Campus Berlin-Buch
18.03.2026, 08:30-19.03.2026, 15:00
vocatium Berlin focus 2026: Fachmesse für Ausbildung+Studium
Warum?
- Finde heraus, welcher Beruf der richtige für dich ist.
- Lerne Ausbildungsbetriebe und Hochschulen kennen, die zu dir passen.
- Sprich mit den Berater/innen der Aussteller über Ausbildung, (duales) Studium oder Praktikum.
- Beschäftige dich mit Zukunftsberufen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit sowie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
- Erfahre, welche Möglichkeiten es rund um Freiwilligendienst und Auslandsaufenthalt für dich gibt.
- Stelle dich wichtigen Entscheider/innen vor.
- Informiere dich in Vorträgen.
Forum MINT
Aktionen und Vorträge zu Berufen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Vortragsprogramm
Tipps für deine Bewerbung und die Berufswahl erhältst du auch in den Vorträgen. Höre dir mindestens einen an.
Der Eintritt ist für dich frei.
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
20.03.2026, 08:45-20.03.2026, 14:00
Einladung: UniStem Day für Berliner Schülerinnen und Schüler aus Biokursen
Das German Stem Cell Network (GSCN) lädt die an Biologie interessierten Berliner Schülerinnen und Schüler (Biologie-Leistungskurse und Grundkurse) mit ihren Lehrkräften herzlich zum UniStem Day – zum europäischen Stammzelltag – am 20. März 2026 nach Berlin-Buch ein.
Programm:
08:45 – 12:00 Uhr
Vorträge zu Stammzellforschung und medizinische Anwendung, Gen- und Zelltherapie, Organoide, Grundlagenforschung
12:00 – 12:30 Uhr
Pause
12:30 – 13:45 Uhr
Workshops, Laborführungen, Diskussionen
Die Biologie-interessierten Schülerinnen und Schüler sind auf den Forschungscampus eingeladen, damit sie Wissenschaftlerinnen udn Wissenschaftlern begegnen können und von ihnen Einblicke in Themen der aktuellen Stammzellforschung erhalten. Nach spannenden Vorträgen für alle Schülerinnen und Schüler folgen Diskussionen und Workshops zu Themen wie Tierversuche, Genschere CrisprCas, Gen- und Zelltherapie, Gentechnologie, Ethik, Laborführungen u.v.a. in Kleingruppen.
Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrem Biokurs am kostenfreien UniStem Day teilzunehmen, melden Sie sich bitte bis zum 10. Februar 2026 an. Da die Teilnahmezahlen begrenzt sind, gilt: wer sich zuerst anmeldet, bekommt eher eine Zusage. https://www.surveyhero.com/s/UniStemDay26
Bitte leiten Sie die Einladung an Kolleg*innen anderer Schulen weiter, damit möglichst viele Jugendliche und Bio-Kurse die Chance haben, am UniStem Day teilzunehmen. Für weitere Informationen und alle Fragen kontaktieren Sie bitte Stefanie Mahler per E-Mail: stefanie.mahler@bih-charite.de
German Stem Cell Network, GSCN e.V. | RHC, Luisenstr. 65 | 10117 Berlin | Germany
Telefon: +49 (0)30/450543648| office@gscn.org | www.gscn.org
Campus Berlin-Buch, Robert-Rössle-Straße 10. 13125 Berlin
16.04.2026, 09:00-18.04.2026, 23:00
Gläsernes Labor - Unsichtbare Welten: Mikroplastik in Mensch und Natur
Experimentier-Stationen des Gläsernen Labors
Station 1: Mikroplastik unter der Stereolupe
Mikroplastikpartikel sind winzig klein und können sich z.B. zwischen Sandkörnern "verstecken". Untersuche kleine Proben von Meeressand, Blumenerde, Spielplatzbuddelkastensand unter der Stereolupe. Was kannst Du entdecken? Wie sehen die Proben aus? Findest Du Mikroplastikpartikel darin? Kannst Du verschiedene Kunststoffarten voneinader unterscheiden?
Station 2: Kunststoffe sind nicht gleich Kunststoffe
Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Durch ihre Eigenschaften können sie vielseitig eingesetzt werden. Kunststoffe sind leicht, robust, wasserabweisen, formbar, preiswert und langlebig. Kunststoffe sorgen aber auch für ein Müllproblem. Deshalb ist es wichtig, Kunststoffabfälle zu recyceln. Hier aber gibt es ein Problem. Um die vielen Arten von Kunststoffen zu recyceln, müssen sie vorher sortenrein getrennt werden.
Experimentiere selbst und finde heraus, wie sich Gemische aus Mikroplastik trennen lassen. Ist dies über deren Dichte möglich? Schwimmen, schweben oder sinken die Partikel im Wasser? Was passiert mit Mikroplastikteilchen im Meer?
Für wen?
Die Experimente eignen sich für Kinder ab 10 Jahren. Die Veranstaltung kann sowohl von Gruppen, wie Schulklassen, und auch Familie und Einzelpersonen besucht werden.
Wo?
Die Experimentierstationen befinden sich im Foyer des Planetariums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wer?
Weitere Mitveranstalter werden in Kürze bekannt gegeben.
Mega-Mikroskopie
Kleines ganz groß. Im Kuppelsaal des Planetariums erwartet euch ein ganz besonderes Highlight. Winzig kleine Objekte werden hier riesig groß und kleinste Details sichtbar.
Das Beste, ihr dürft entscheiden, was es zu sehen gibt. Bringt Objekte mit, deren Mikrokosmos ihr entdecken wollt. Manches, wie etwa Tierhaare, kann direkt betrachtet werden. Andere Dinge müssen erst vorbereitet werden, um sie unter dem Mikroskop betrachten zu können. Größere Stücke von Pflanzen werden hauchdünn geschnitten, damit man hindurchsehen kann. Proben aus der heimischen Regentonne werden auf Objektträger übertragen, konzentrierte Flüssigkeiten gegebenenfalls verdünnt. Aus einem Spülschwamm wird ein Stück herausgezupft oder mit Wasser herausgelöst.
Kurz: Hier werden aus euren Objekten mikroskopische Präparate hergestellt, deren faszinierende Mikroskopiebilder dann in die große Kuppel projiziert werden.
Die Uhrzeiten für die Vorführungen im Kuppelsaal werden noch bekannt gegeben.
Die Veranstaltung Unsichtbare Welten: Mikroplastik in Mensch und Natur findet von Donnerstag 16. bis Samstag 18. April 2026 statt. Die Experimentierstationen sind jeweils von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Jeweils bis 23 Uhr gibt es Programm im Planetariumssaal und im Kinosaal.
Tickets & Preise
Der Besuch der Veranstaltungen im Foyer ist kostenlos. Für den Besuch von Veranstaltungen im Planetariumssaal und im Kinosaal benötigen Sie Eintrittskarten, die Sie auf der Webseite des Planetariums und vor Ort erwerben können.
Informations- und Tickethotline
Tel: +49 (30) 421 845-10
info@planetarium.berlin
Veranstaltungsort:
Veranstaltungsort
Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin
Anfahrt
S-Bahn
S41, S42, S8, S85 → Prenzlauer Allee
Tram
Tram M2 → Fröbelstraße
Tram M10 → Prenzlauer Allee/Danziger Straße
Bus
156 → S Prenzlauer Allee (hält in der Grellstraße)
Auto
In unmittelbarer Umgebung gibt es nur unzureichende Parkmöglichkeiten. Wir empfehlen eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Sonderveranstaltung - Unsichtbare Welten: Mikroplastik in Mensch und Natur
06.06.2026, 17:00-06.06.2026, 23:00
Lange Nacht der Wissenschaften 2026
Save the Date!
Die nächste Lange Nacht der Wissenschaften findet am 6. Juni 2026 in Berlin statt! Seien Sie wieder dabei, wenn Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Labore ihre Türen öffnen!
Die Lange Nacht der Wissenschaften findet am 06. Juni 2026 statt (vorbehaltlich von Änderungen). Von 17 bis 24 Uhr laden dann wieder rund 50 wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen in Berlin zu spektakulären Experimenten, spannenden Vorträgen, Wissenschaftsshows und Laborführungen ein und geben so Besucher:innen die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen.
Die Veranstaltungen sind auf insgesamt fünf Stadtgebiete verteilt – vom Westen über das Zentrum bis Buch, über den Südwesten bis nach Südosten. Wie immer richtet sich das Programm der LNDW an alle Altersgruppen und bietet besondere Programmpunkte für Schüler:innen an.
Organisiert und finanziert wird die Lange Nacht der Wissenschaften weitgehend von den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen selbst. Darüber hinaus wird sie von zahlreichen Partnern aus der Region unterstützt, insbesondere von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und der Technologiestiftung Berlin.
Fotos aus dem letzten Jahr finden Sie hier
Veranstaltungsort:Campus Berlin-Buch & BIMSB sowie berlinweit