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Wo die Medizin von morgen entsteht: Bettina Jarasch besucht den Campus Berlin-Buch

29.05.2026 / Bettina Jarasch, die Berliner Spitzenkandidatin für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, besuchte heute den Wissenschafts- und Biotechcampus am Zukunftsort Berlin-Buch.

Erfolgreicher BiotechPark mit internationaler Strahlkraft

Im neuen Gründerzentrum BerlinBioCube informierte sich die Politikerin über die Entwicklung des Start-up-Ökosystems am Campus Berlin-Buch, das aus der engen Verflechtung von Wissenschaft und Wirtschaft entstanden ist. Dr. Christina Quensel und Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführung Campus Berlin-Buch GmbH, gaben einen Überblick über den BiotechPark mit über 70 Unternehmen, die sich auf internationalen Märkten mit molekularen Diagnostikverfahren, Medizintechnik, therapeutischen Wirkstoffen sowie Dienstleistungen für Forschung und Pharmabranche positionieren.

Frau Jarasch besuchte die Forschungsräume des Pharmaunternehmens GSK, das sich durch die Übernahme des erfolgreichen Campus-Start-ups CELLphenomics im BiotechPark angesiedelt hat. Dessen Forschung zu patientenabgeleiteten Tumor-Organoiden wird seit 2025 unter dem Dach von GSK mit größerer Wirkung fortgesetzt, um Krebspatienten schnellstmöglich mit den bestmöglichen Medikamenten zu versorgen.

Spitzenforschung für die Medizin von morgen

Anschließend führte das Programm ans Max Delbrück Center. Kirstin Bodensiek, Administrative Vorständin stellte die Mission der biomedizinischen Einrichtung vor, in der Grundlagen- und klinischer Forschung auf einzigartige Weise verbunden sind. Rund 1.600 Mitarbeitende aus 65 Nationen legen hier die Grundlagen für die Medizin von morgen. Karsten Hönig und Dr. Philipp Mertins gaben einen Einblick in das neue Demonstratorlabor am Max Delbrück Center, das als spannendes Testfeld der Helmholtz-Gemeinschaft für nachhaltigen Laborbetrieb dient.

Prof. Volker Haucke erläutere die Arbeit des benachbarten Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), das grundlegende biologische Mechanismen in Zellen und Geweben untersucht und neuartige Wirkstoffe und Wirkmechanismen zur Behandlung, Prävention oder Diagnose von Krankheiten identifiziert.

Gute Rahmenbedingungen für Innovation schaffen

Frau Jarasch zeigte sich beeindruckt vom internationalen Wissenschaftscampus, der erfolgreiche Spin-offs wie T-knife Therapeutics, TRYPTO Therapeutics oder Tubulis hervorgebracht hat. In den Gesprächen wurde erörtert, welche Rahmenbedingungen Forschende brauchen, um exzellent arbeiten zu können - nicht nur am Standort Buch, sondern überall in der Stadt. Wie kann interdisziplinäre Zusammenarbeit, die für wissenschaftlichen Fortschritt essenziell ist, vereinfacht werden - ohne bürokratische Hürden und lange Wege? Welches sind wichtige Voraussetzungen, um als Start-up zu wachsen?

Als wichtige Punkte für die Entwicklung des Campus wurden benannt: attraktiver Wohnraum am Standort, eine verbesserte Verkehrsanbindung und vereinfachte Genehmigungsverfahren für Forschung und Entwicklung.

Vielen Dank für den Besuch und das Interesse an der Entwicklung unseres Zukunftsortes!